Naturstein · Fassade · Mauerwerk

Grünsandstein-Fassaden und Natursteinmauerwerk

Grundlagen zur Verwendung von Sandstein in Fassaden, zur Restaurierung historischer Steinmauern und zur Auswahl regionaler Gesteinsarten in Deutschland.

Aktualisiert: Juni 2026

Sandsteinfassade des Landratsamts Büdingen, Hessen

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Drei Schwerpunkte rund um Sandstein als Baustoff — von der Fassade bis zur regionalen Geologie.

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Fassadenbau

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Restaurierung

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Materialwissen

Sandstein als Baustoff

Sandstein besteht überwiegend aus Quarzkörnern, die durch verschiedene Bindemittel — Kieselsäure, Calcit oder Tonminerale — verfestigt sind. Die Art des Bindemittels bestimmt maßgeblich, wie der Stein auf Witterung reagiert.

Calcitisch gebundene Sandsteine sind besonders anfällig für sauren Regen und Frostschäden. Kieselig gebundene Varianten wie der sächsische Cottaer Sandstein gelten als deutlich beständiger. Diese Unterschiede sind für die Auswahl bei Restaurierungsarbeiten maßgeblich.

In der Dendrochronologie und Baugutachterpraxis wird die Steinart oft anhand von Dünnschliffen und Druckfestigkeitsmessungen bestimmt. Referenzwerte liefert etwa die Deutsche Naturstein-Akademie.

Rotes Rathaus Berlin aus Ziegelstein und Sandstein

Normen und Praxis

Technische Grundlagen im Überblick

Die DIN EN 771-6 regelt Anforderungen an Natursteine als Mauerwerk. Ergänzend gelten technische Merkblätter des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) sowie Empfehlungen des Denkmalschutzes der Länder.

Bei Restaurierungsarbeiten an Kulturdenkmälern ist der Einbau von Ersatzsteinen aus regionalen Vorkommen bauordnungsrechtlich und denkmalschutzrechtlich relevant. Die zuständigen Landesämter für Denkmalpflege stellen üblicherweise Materialvorgaben bereit.

Kirchenmauer aus Naturstein in Breitenbach am Herzberg

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